PROGRAMM

Rund um den Frauen*kampftag wird es neben der Demonstration am Mittwoch, 8. März 2017, auch ein buntes feministisches Programm geben.

MÄRZ 2017

3. März 2017 – 18 Uhr – Verleihung des „Clara-Zetkin-Preis“ und Auftritt von „The Tuts“ im Südblock

Zum siebten Mal wird der Clara-Zetkin-Frauenpreis verliehen. Im Sinne Clara Zetkins würdigt die Partei Die Linke mit dem nach ihr benannten Preis jährlich ein Projekt, das die Lebensbedingungen von Frauen verbessert, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft befördert oder anderen Frauen auf ihrem Lebensweg ein Vorbild, eine Anregung geworden ist.

Mit dem Preis wird ein aktuelles Projekt oder eine Initiative einer Frau ausgezeichnet, die sich für Frauen engagieren oder die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft bewirken – sowie Frauen, die mit ihrem kulturellen oder künstlerischen Schaffen eine solidarische und gerechtere Gesellschaft befördern sowie anderen Frauen als Vorbild dienen.

The Tuts aus London bestreiten mit ihrem All-female DIY Punk-Pop den rockigen Teil des Abends.

03. März 2017 – 19:00 Uhr – Vortrag „Einführung in den Feminismus“ in Schwedt
Ort: Mehr-Generationen-Haus, Bahnhofsstr. 11b, Schwedt

6. März 2017 – 17 Uhr – „Neue Zeiten – Neue Vereinbarkeit? Arbeit 4.0 gestalten!“ – Politische Soiree im Spreespeicher Berlin

Neue Arbeitsformen im Zuge der digitalen Entwicklung wirken sich unmittelbar auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Noch bleiben viele Fragen undiskutiert: Wie sieht eine familienbewusste Arbeitsorganisation aus? Welche Chancen bieten mobiles Arbeiten und Flexibilisierung für Beschäftigte? Wie begegnen wir dem Verfügbarkeitswahn und wann schalten wir mal ab?

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat längst erkannt: Die Zukunft hält viele Herausforderungen für Familien bereit. Gemeinsam werden wir sie meistern und die Chancen des Wandels nutzen. Entlang der aktuellen Debatten um technischen Fortschritt, zunehmende Vernetzung und Flexibilisierung stellt sich auch die Frage, was auf politischer Ebene getan werden muss, damit Beschäftigte mit Familienverantwortung von der digitalen Zukunft profitieren können.

Zum Internationalen Frauentag und mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl 2017 diskutieren Elke Hannack vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Alexander Gunkel von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitsgeberverbände (BDA) und Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen im Bundestag mit uns über die Rahmenbedingungen für gute Arbeit 4.0.

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf Sie!

Ort: Spreespeicher Berlin, Stralauer Allee 2, 10245 Berlin

Direktlink zur Veranstaltung: Neue Zeiten – Neue Vereinbarkeit? Arbeit 4.0 gestalten!

07. März 2017 – 18:00 – „*Kicker-Workshop“ in Brandenburg an der Havel
Wir fordern heraus! Aber um sich beim Kickern durchsetzen zu können, braucht es mehr als ein kurzes Klopfen auf den Spielfeldrand. Wir erklären euch alle Grundregeln und kleine Strategien. Im Haus der Offiziere gibt es mehrere Kickertische, an denen ihr das Erlernte auch gleich üben könnt – bis die Jungs in der Kneipe eines Tages nicht mehr überrascht sind, von einer Frau* geschlagen zu werden!
 FLTI* only
Ort: HdO, Magdeburger Str. 5, Brandenburg an der Havel
Direktlink: http://squat.blog.linksjugend-solid-brandenburg.de/2017/02/26/07-maerz-1800-kicker-workshop/
8. März 2017 – 10:00 Uhr – Denkmal setzen „Männer haben Denkmäler, Frauen* haben Zukunft“ am Shakespeareplatz
Am 8. März werden Lisa Paus MdB, Anja Kofbinger MdA und Jutta Boden, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Charlottenburg-Wilmersdorf, dem Frauen*tag ein Denkmal setzen. Mit der Aktion „Männer haben Denkmäler, Frauen* haben Zukunft“ tragen wir den feministischen Protest des Women´s March in Washington weiter und solidarisieren uns mit allen Frauen* weltweit, die für eine gerechte Gesellschaft sowie gegen nationalistische Ideologien und rassistische Hetze einstehen!
Ort: Shakespeareplatz an Bismarck-, Sesenheimer- und Krummestraße gegenüber der Deutschen Oper, 10627 Berlin.
8. März – 19:00 Uhr – „Wie es weitergeht…– Zwei junge Frauen aus Dehok berichten über das Leben jesidischer Mädchen nach der Befreiung aus der IS Gefangenschaft“ bei PiB Berlin

Zwei junge Frauen aus Dehok berichten über das Leben jesidischer Mädchen nach der Befreiung aus der IS Gefangenschaft. Suzn Statham und Sara Hasan leben im nordirakische Dehok. Seit 2014 arbeiten sie für WADI e.V. mit jesidischen Frauen und Mädchen, die aus der Sklaverei und Gefangenschaft des IS befreit wurden. Sara ist selbst Jesidin und 2014 aus dem Sinjar-Gebirge nach Dehok geflohen.

Die beiden jungen Frauen erzählen in einem persönlichen Gespräch über ihre eigenen Erfahrungen und die der jesidischen Mädchen, die sie betreuen, das Leben der Mädchen im Flüchtlingslager und ihre Zukunftsvisionen. Eine Mitarbeiterin von WADI e.V. berichtet über die verschiedenen Projekte und Ansätze zur Unterstützung jesidischer Frauen und Mädchen im Nordirak und in Deutschland.

Die Veranstaltungssprache ist Englisch.

Ort: PiB-Berlin, Winsstraße 12, 10405 Berlin

8. März 2017 – Im Anschluss an die Abschlusskundgebung – „Make Feminism A Party Again!“ im Möbel Olfe

Der 8. März ist der Tag, an dem wir unseren Protest gegen Sexismus, Rassismus und Kapitalismus auf die Straße tragen: Im linksradikalen Block bei der Frauen*kampftagsdemo
Nach der Abschlusskundgebung am Oranienplatz wollen wir gemeinsam Feminismus feiern. Kommt vorbei, wärmt auf euch, vernetzt euch, bildet Banden. Denn jeden Tag ist Frauen*kampftag!
Der Eintrit ist frei. Die Party ist offen für alle Feminist*innen. Sexismus und andere Kackscheiße wird natürlich nicht geduldet.
Die Demo startet um 17 Uhr am Hermannplatz oder bei der International Women*s Struggle Demo um 16:30 Uhr ab Warschauer/ Ecke Revaler Straße.

March 8 is the day on which we take to the streets to protest against sexism, racism and capitalism: As radical left block at the Women*s Struggle demonstration under the slogan “Make Feminism A Threat Again (starts 5 pm at Herrmannplatz) or at the International Women*s Struggle Demo (4.30 at Warschauer / corner of Revaler Straße).
After the final rally at Oranienplatz, we want to get together to celebrate feminism: At Möbel Olfe, Reichenberger Straße 177. Come and join us to warm up, meet, exchange and organise. Because every day is a day of women*s struggle!
Free Entry. The party is open to feminists of all genders. Sexism and other shit will of cause not be tolerated.

Ort: Möbel Olfe, Reichenberger Straße 177

Direktlink: http://www.moebel-olfe.de/programm.php

8. März 2017 – 16:30 – „International Women*s Struggle Demo“ ab Ecke Warschauer Straße / Revaler Straße

Schwesterdemonstration parallel zur Frauen*kampftag-Demo. Die „International Women*s Struggle Demo“, die „Frauen*kampftag-Demo“ und der „Strike 4 Repeal Berlin“ treffen sich am Oranienplatz und halten gemeinsam eine Abschlusskundgebung.

Ort: Ecke Warschauer Straße/ Revaler Straße

Direktlink: https://www.facebook.com/events/1876318802650807/

8. März 2017 – 18:00 Uhr – „Strike 4 Repeal Berlin“ in Solidarität mit dem Streik in Irland am Oranienplatz

Schwesterprotest parallel zur Frauen*kampftag-Demo. Die „International Women*s Struggle Demo“, die „Frauen*kampftag-Demo“ und der „Strike 4 Repeal Berlin“ treffen sich am Oranienplatz und halten gemeinsam eine Abschlusskundgebung.

Ort: Oranienplatz

Direktlink: Facebook-Link

8. März 2017 – 18:00 Uhr – „Verleihung des Berliner Frauenpreises“ von ver.di im Berliner Rathaus

Die Vorstandsvorsitzende der BVG, Dr. Sigrid Nikutta, wird für ihr konsequentes und erfolgreiches Engagement für Frauenförderung und Gleichstellung bei den Berliner Verkehrsbetrieben ausgezeichnet.

Die feierliche Preisverleihung findet am 8. März, dem Internationalen Frauentag, im Roten Rathaus statt. Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin verleiht die Auszeichnung. Die Laudatio hält Ines Schmid, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und des Bundesfrauenrats. Für die musikalische Untermalung sorgt die Band VENTERRA.

„Sigrid Nikutta ist nicht nur eine erfolgreiche Topmanagerin, sie setzt sich auch konsequent dafür ein, Frauen in ihrem Unternehmen zu fördern – vor allem auch in Führungspositionen“, erklärt Dilek Kolat.

„Von Beginn an hat sie den Frauenanteil in der BVG gesteigert. So konnten zum Beispiel langzeitarbeitslose Frauen mit ihrer Unterstützung eine neue Berufsperspektive finden. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit wurden sie zu Busfahrerinnen ausgebildet. Mit Frau Nikutta verbinden wir steigende Fahrgastzahlen und eine positive Betriebsbilanz. Und eine Frau an der Spitze dieses Unternehmens steht für Berlin, die Stadt der Frauen.“

Mit dem Berliner Frauenpreis werden seit 1987 Frauen geehrt, die sich mit besonderem und zukunftsweisendem Engagement für Frauen und die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen. Der Preis ist mit 3.000 Euro und einer Skulptur der Bühnenplastikerin Esther Janshen dotiert.

Der Jury zur Verleihung des Berliner Frauenpreises gehörten unter dem Vorsitz der ehemaligen Staatssekretärin für das Ressort Frauen/Gleichstellung Barbara Loth folgende Mitglieder an:

  • Prof. Dr. Thea Borde, Alice-Salomon Hochschule Berlin
  • Magdalena Kemper, ehemalige Redakteurin rbb-kulturradio
  • Vera Morgenstern, ehemalige Leiterin für Frauen und Gleichstellung der Gewerkschaft ver.di und Vorstand des LandesFrauenRates Berlin
  • Mira Renka, langjährige Sozialarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt Berlin
  • Dr. Gabriele Kämper, Leiterin der Geschäftsstelle Gleichstellung in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Ort: Berliner Rathaus, Großer Saal, Rathausstraße 15, 10178 Berlin

Direktlink: Berliner Frauenpreises

8. März 2017 – 19 Uhr – „Vernissagezum Internationalen Frauen*kampftag: „My Name is Not Baby!“ von Tatyana Fazlalizadeh im FRIEDA

„My Name is Not Baby!“ zeigt Teile der Porträtserie „Stop Telling Women To Smile“ der Künstlerin Tatyana Fazlalizadeh. Zum ersten Mal platzierte Tatyana Fazlalizadeh in 2012 im öffentlichen Raum Brooklyns die von ihr gezeichneten Frauen*porträts.

Anlässlich des Internationalen Frauen*kampftags lädt die Ausstellung „My Name is Not Baby!“ im FRIEDA dazu ein, sich mit dem Thema Belästigung in öffentlichen und privaten Räumen und Handlungsoptionen auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit HollaBack Berlin statt.

An die Ausstellung anknüpfend werden im April und Mai 2017 Veranstaltungen und Workshops zum Thema stattfinden.

Ort: FRIEDA – Beratungszentrum für Frauen, 

Direktlink: http://www.frieda-frauenzentrum.de/veranstaltungen/vernissage-der-ausstellung-my-name-is-not-baby-mittwoch-8-maerz-2017-19-uhr/

8. März 2017 – 20:00 Uhr – FLTI*-Party „Jeder Tag ist Frauen*tag“ im Südblock

Weltfrauentag?! Mit Rabattangeboten und am besten noch Blumen dazu. Darauf sollen wir uns freuen? Dankbar sein darüber dass 1 Tag im Jahr uns gehört. Nein, danke! 8. März ist und bleibt Frauen*kampftag und nicht nur 1 Tag, sondern jeder Tag gehört uns. So haben wir vor einem Jahr mit unserer Polit-Reihe angefangen und feiern heute Jubiläum. Besser als nur das Frausein feiern, oder?

„Mehr Feminismus in der Multi-Gender-Wunder-Stadt Berlin“ war vor Jahresende bei der letzten Ausgabe unserer Party das Motto, und dabei bleiben wir auch. Die weibliche Crew vom Südblock lädt zu diesem besonderen Anlass ein und gestaltet einen Abend, fernab von Coolness und Hippness mit einer kleinen Gala auf der Bühne, dazu Special Südblock Finger Foods und ein Schnapsmobil von Ulla & Trulla. Nicht zu vergessen: die große Tombola, die von Other Nature mit tollen Geschenken unterstützt wird.

Live on Stage:
Enana
Snowe White

Jeder Tag ist Frauen*Tag, und die Nächte gehören auch uns! Dafür sorgen die Südblock All Star DJs mit Oriental-& Balkan Beats, Sounds of Middle-East // Special Mix of 70s, 80s & 90s und Finest Rock Music.

Party nur für FrauenLesbenTransInter* & Best Friends

Ort: Südblock, Admiralstraße 1-2

Direktlink: http://www.suedblock.org/wp/2017/jeder-tag-ist-frauentag-flti-party-am-08-03-17/

8. März 2017 – 18_00 Uhr – „Jenseits von Nelken und Pralinen“ Festival im Cassiopeia

Anlässlich des Internationalen Frauentags haben wir 2016 das Festival JENSEITS VON NELKEN UND PRALINEN ins Leben gerufen und präsentierten an diesem Tag im Cassiopeia Berlin eine vielfältige Auswahl an Künstlerinnen aus HipHop und Rap. Die Niederländerinnen MC Melodee und DAM DUTCHES begeisterten zusammen mit den Berliner Musikerinnen Sista Fa, Lena Stoehrfaktor, Carmel Zoum und DJ Lenya das Publikum, und zeigten, dass Frauen im Hip Hop viel öfter die Bühnen besetzen sollten.

Ort: Cassiopeia

Direktlink: https://www.facebook.com/events/314056845645996/

8. bis 15. März 2017 – „Berlin Feminist Film Week“

The Berlin Feminist Film Week is a feminist film festival founded in 2014. Since then, we annually dedicate a week in March to feminist film experiences as well as host one-off events throughout the year.

The mission of the Berlin Feminist Film Week is to inspire, entertain and most importantly, pay tribute to all wonderfully talented, inspiring filmmakers out there who challenge the hegemony of white cis-male filmmakers.

Ort: Wechselnde Locations

Direktlink: Berlin Feminist Film Week

10. März 2017 – 19:00 Uhr – Film „Abortion Democracy“ in Eberswalde

Anschließend Gespräch mit Regisseurin Sarah Diehl
Während Polen seit 1993 dank massiver Einflussnahme durch die Kirche eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze hat, gibt es in Südafrika seit 1997 eines der liberalsten Gesetze zum Schwangerschaftsabbrüchen weltweit. Der Film „Abortion Democracy“ vergleicht die politischen, legislativen und gesellschaftlichen Entwicklungen bezüglich des Schwangerschaftsabbruchs in den Ländern Polen und Südafrika. Anhand der jeweiligen Entwicklungen wird sehr deutlich, wie bestimmte Demokratisierungsprozesse die  Wahrnehmung von Frauenrechten bezüglich ihrer Selbstbestimmung und körperlicher  Integrität beeinflussen.
Der Film gibt anhand von Interviews mit Aktivistinnen, Gesundheitspersonal und betroffenen Frauen einen Überblick auf internationale Verhältnisse in Bezug auf den Schwangerschaftsabbruch und stellt die Zugänglichkeit zu sicheren und legalen Abbrüchen in den Kontext von Ökonomie, gesellschaftliche Moralvorstellungen, sozialen Zwängen, Durchsetzung von Bürgerrechten und hinterfragt gesellschaftliche Vorannahmen über die Reproduktionsarbeit von Frauen.
„Abortion Democracy“ ist auf polnisch mit englischen Untertiteln und dauert 51 Minuten. Anschließend haben wir die Gelegenheit, mit der Regisseurin, Sarah Diehl, ins Gespräch zu kommen.

Ort: Eberswalde, Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio, Puschkinstr. 13

Direktlink: http://squat.blog.linksjugend-solid-brandenburg.de/2017/02/26/10-maerz-1900-abortion-democracy-film/

11. März 2017 – 11:00 Uhr – Barcamp Frauen in der Kalkscheune

Feminismus

Das Barcamp Frauen ist ein Ort für einen modernen Feminismus, an dem die Teilnehmer_innen gemeinsam Ideen für ein partnerschaftliches Zusammenleben entwickeln.

Vernetzung

Das Barcamp Frauen ist eine Plattform, die Menschen zusammenbringt und Impulse für feministisches Engagement und neue Initiativen geben möchte.

Debatte

Das Barcamp Frauen ist ein offener Raum, in dem jede_r Themen, Wünsche, Ideen und Visionen einbringen, diskutieren und voranbringen kann.

Ort: Kalkscheune, Johannisstraße 2, 10117 Berlin

Direktlink: Barcamp Frauen

15. März 2017 – 19:00 Uhr – *DJane-Workshop in Potsdam
Wolltest Du schonmal eine Party/ein Konzert organisieren und wusstest nicht, was Du mit dem Tonequipment machen sollst? Hier ist Deine Chance! Du wirst lernen, wie eine kleine PA aufgebaut wird, wie die einzelnen Geräte benutzt werden, wie Kabel und Stecker heißen und dass es vielleicht auch nicht so wichtig ist mit Fachbegriffen um sich werfen zu können. Der Workshop richtet sich an Leute, die bisher noch keine oder wenig Erfahrungen haben.
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Did you ever want to organize a party/concert and did not know how to use the sound equipment? Here is your opportunity! You will learn how to set up a small pa, how to use the different devices, specific names of cables and plugs and that the goal is not to impress with technical terms. The workshop is for people who don’t have any experience.
FLTI* only
Ort: Spartacus, Friedrich-Engels-Str. 22, Potsdam
21. März 2017 – 18:00 Uhr – Vortrag „Antifeminismus von Rechts“ in Brandenburg
an der Havel

Referentin: Tanja Zorn  (Interventionistische Linke Berlin)

Die AFD war schon antifeministisch, bevor sie hemmungslos rassistisch wurde. Damit zeigt sich ein zentrales ideologisches Moment, das sowohl die Neue, konservative, als auch die extreme Rechte eint. Die Keimzelle ihrer nationalen und kulturellen Identität stellt die traditionelle, heterosexuelle Kleinfamilie dar, allen anderen Lebensentwürfen wird häufig die Berechtigung abgesprochen. Besonders der Queerfeminismus wird dadurch zur Angriffsfläche, da er vielfältige Familien- und Lebenskonzepte entwirft und an tradierten Vorstellungen rüttelt. Seit ihrer Gründung kämpft die AFD gegen „Genderismus“, „Frühsexualisierung“ und allgemein gegen emanzipatorische Errungenschaften. Zudem pflegt sie gute Kontakte in das Milieu der christlichen Rechten. Trotz der wesentlichen Bedeutung des Antifeminismus für die Neue Rechte wird sich von linker Seite hauptsächlich an ihrem Rassismus abgearbeitet und selten feministische Perspektiven im Kampf gegen sie eingebracht. Dabei bietet gerade diese Auseinandersetzung Potentiale zu feministischem Widerstand und neuen feministischen Allianzen.

Unsere Antwort: Feminismus!

Ort: HdO, Magdeburger Str. 5, Brandenburg an der Havel
Direktlink: http://squat.blog.linksjugend-solid-brandenburg.de/2017/02/26/21-maerz-1800-zum-antifeminismus-der-neuen-rechten-und-gegenstrategien/
31. März 2017 – 16:00 Uhr – *Parcour-Workshop in Oranienburg
Wege gibt es nicht nur da, wo der Bebauungsplan sie vorsieht! Bei Parkour könnt ihr lernen, kleine und größere Hindernisse in der Stadt zu überwinden, ohne euch gleich irgendwas zu brechen. Egal ob ihr eure Angst vor Bewegung verlieren, beim nächsten Naziaufmarsch schneller zur Route kommen oder Urban Ninjas werden wollt – macht mit und empowert euch selbst! Parkour ist eine Bewegungskunst, bei denen Frauen* kaum präsent sind. Das muss nicht sein. Der Kurs soll einen kleinen Einblick für Anfängerinnen bieten. Er findet draußen statt, also zieht euch warm, aber bequem an.
FLTI* only
Treffpunkt: Bahnhof
Direktlink: http://squat.blog.linksjugend-solid-brandenburg.de/2017/02/26/31-maerz-1600-parkour-oranienburg-treffpunkt-bahnhof/

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Rund um den Frauen*kampftag wird es neben der Demonstration am Sonntag, den 6. März 2016, auch ein buntes feministisches Programm geben.

FEBRUAR 2016

21. Februar 2016 – 11UhrFrauenfrühstück in Moabit
11:00 Uhr im „Treff“ des Stadtschlosses Moabit (Rostocker Str. 32, 10553 Berlin)
AUF ZUR 2. WELTFRAUENKONFERENZ DER BASISFRAUEN VOM 13.-18. MÄRZ IN NEPAL
FRAUEN ERKLIMMEN DIE HÖCHSTEN BERGE
Auf vier Kontinenten, in 60 Ländern bereiten Frauen die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen vor. Dazu wird jede Hand, jeder Kopf, jedes Herz und jeder Cent gebraucht. Aus Berlin werden viele Frauen als Teilnehmerinnen an der Konferenz nach Nepal reisen. Ebenso werden Frauen von Courage Berlin als Mitglieder der Internationalen Brigaden Anfang März nach Kathmandu reisen, um die Konferenz vor Ort vorzubereiten. Die Konferenz ist überparteilich, selbstorganisiert und finanziert sich selbst. Unterstützt das erfolgreiche Gelingen der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen mit Eurem engagierten Einsatz, Eurer Solidarität und Eurer Spende. Ladet alle interessierten Frauen, Männer und Organisationen ein, bringt Freunde, Familie und Bekannte mit. Mit einer Spendensammlung und aktuellen Informationen zur Weltfrauenkonferenz wollen wir die Brigadistinnen und Brigadisten aus Berlin verabschieden. Wir bitten um Essensspenden für das Frühstück Büfett, der Erlös geht an die zentrale Kasse der Weltfrauenkonferenz.
Es laden ein: die Frauen der 3 Courage Gruppen in  Berlin

26. Februar 2016 (Freitag) – 20Uhr – Feministische Filmnacht in der K9 Berlin-Friedrichshain
Hallo liebe Feminist*innen, am 6. März 2016, zwei Tage vor dem internationalen Frauentag, wird wie auch in den vergangenen zwei Jahren eine fette Demo zum Frauen*kampftag veranstaltet werden! Wir freuen uns sehr auf das Zusammentreffen von Feminist*innen aus verschiedenen Strukturen und allen Ecken Berlins und darauf, gemeinsam mit Euch gegen Sexismus und Patriarchat und für antirassistischen Feminismus auf die Straße zu gehen und so richtig Lärm zu machen. Wir freuen uns sogar so sehr, dass wir in Vorbereitung auf diesen großen Tag eine kleine Einstimmungsveranstaltung in Form einer feministischen Filmnacht geplant haben. Stattfinden wird diese am 26.02.16 um 20 Uhr in der K9 (Kinzigstr. 9; U Samariterstraße). Ihr könnt Euch auf zwei interessante Filme freuen.

TRIGGERWARNUNG für die Filme: Homofeindliche Verunglimpfungen, leicht behindertenfeindliche Sprache

Wenn ihr möchtet, seid ihr auch herzlich dazu eingeladen, nach der Filmvorführung mit uns über das Gesehene bei ein paar Getränken zu diskutieren. Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!

Ort: K9, Kinzigstr. 9 // U Samariterstraße
Weitere Infos findet ihr hier!

27. Februar 2016 (Samstag) – 11:30 – 17Uhr – „Kartoffelfeminismus“ in der Villa Freundschaft (S-Wollankstr.)
Feminismus ist… „heute überflüssig“ (Shoe0nHead, Youtuberin), „homophob“ (Maskulismus für Anfänger), „Kriegsführung gegen den europäischen Mann“ (Anders Breivik).

Die Vorwürfe antifeministischer/maskulistischer Gruppen und Einzelpersonen sind genauso vielseitig wie absurd. Auch kommen sie aus verschiedensten politischen Richtungen: ob liberal, konservativ oder rechts, in ihrer Gemeinsamkeit sind sie vor allem eins: Frauen*feindlich.
Feministische Positionen werden meist nicht nur völlig außer Acht gelassen, sondern sogar ins Gegenteil gekehrt um sie für rassistische und sexistische Zwecke zu missbrauchen.
Nach den Vorfällen in Köln, dem #ausnahmlos Aufruf und dem anstehenden Frauen*kampftag, wird klar, dass das Thema Feminismus keinesfalls an Aktualität verloren hat.
Darum möchten wir, [solid‘] Nordberlin, einen Tag gestalten, an dem wir anhand verschiedener Themengebiete, darstellen und diskutieren welchen Herausforderungen sich eine feministische Linke sich heute stellen muss.
Wie stehen wir zu Fragen der Repräsentation, wie der Integration entkommen, ohne zugleich auf sie zu verzichten?

Weitere Infos zum Tagesverlauf findet ihr hier!

Ort:
Villa Freundschaft
Nordbahnstraße 14,
13359 Berlin

                               MÄRZ 2016

04. März 2016 – 17Uhr – „Ladies First“ Veranstaltungsreihe in der GEW Berlin
Zur Vorbereitung des diesjährigen Frauentages und der Frauenkampftag Demonstration treffen wir uns diesmal – im Rahmen der „Ladies First“ Veranstaltungsreihe – mit der Jungen GEW am 4.3.2016 ab 17 Uhr in der GEW Berlin (Ahornstraße 5/ U-Bhf. Nollendorfplatz)!

Zusammen wollen wir ins Gespräch kommen über gemeinsame und verschiedene Perspektiven auf den Frauentag:
– Was bedeutet der Frauentag damals und heute?
– Was sind aktuelle frauenpolitische Themen in der GEW, im Berufsalltag und allgemeinpolitisch?
– Was sind wichtige feministische Perspektiven und Ziele für die GEW, im Berufsalltag und allgemeinpolitisch?
– Was bedeutete gerechte Geschlechterpolitik in einer sogenannten „Frauengewerkschaft“ und in einem sogenannten „Frauenberuf“?

Gemeinsam wollen wir auch Plakate, Transparente etc. für die Frauenkampftag-Demonstration am Sonntag, den 6.3.2016 gestalten.

Der Landesausschuss Frauen und die Junge GEW

5. März 2016 – 11.30 bis 14 Uhr – Infos, Musik, Tanz, offenes Mikrofon, Rosen, Kaffee auf dem Mathilde-Jacob-Platz
Infos, Musik, Tanz, offenes Mikrofon, Rosen, Kaffee… Frauen und Mädchen macht mit, kommt vorbei! Wir wollen, dass alle Frauen überall
– in Freiheit und Selbstbestimmung leben können!
– vor körperlicher, sexueller und seelischer Gewalt geschützt werden!
– jede Form der staatlichen und strukturellen Gewalt bekämpfen!

Wir fordern
– Löhne, von denen frau leben kann!
– Gleiche Arbeit – gleicher Lohn!
– menschenwürdige Sozialleistungen und Rente!
– den Schutz von Umwelt und Gesundheit!
– qualifizierte Ausbildung, ausreichende, kostenfreie Betreuung der Kinder!
– Frieden, Ausbau demokratischer Rechte – gegen Nationalismus, Rassismus und Militarismus
– den Zusammenhalt von Menschen aller Herkunftsländer!

Berlin ist international, bunt und solidarisch! Refugees welcome!
Moabit – Berlin – Deutschland – für eine internationale, kämpferische Frauenbewegung! Unterstützen wir die 2.Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Nepal!

07. März – 10-13Uhr – Fachveranstaltung „Frauen und Armut“ im Rathaus Kreuzberg
Fachveranstaltung „Frauen und Armut“ im Rahmen des Frauenmärzes 2016 im Rathaus Kreuzberg (Yorkstr. 4-11, 10969 Berlin). Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Beauftragten für Chancengleichheit- und Migrationsangelegenheiten beim Jobcenter Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Anke Overbeck statt.

11:10 – Statement „Arm dran im Alter seit 2002“
Mit der Einführung des Euros 2002 sind für viele Frauen, die sich auf der sicheren Seite der Rente wägen, harte Zeiten angebrochen.
Liz Schmidt (Seniorin) I Bürgerdeputierte in der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg, Mitglied in der Seniorenvertretung

08. März – 19Uhr – Party in der Villa Freundschaft
Anlässlich des 8. März, internationalen Frauen*Kampftages, tanzen wir auf dem baldigen Grab, des Patriachats!
Die Villa Freundschaft lädt alle Feministinnen* und Freund*innen des Feminismus herzlich ein. Lasst uns am 8. März vollbrachte und bevorstehende feministische Kämpfe gemeinsam feiern! Lasst uns die Nacht nutzen, um diese miteinander zu diskutieren, uns zu vernetzen und vor allem darauf anzustoßen und zu tanzen!
Eine ständige Auseinandersetzung mit bestehenden Verhältnissen und eine Kritik an denselben ist nach wie vor notwendig. Wir lassen uns nicht vereinnahmen von rassistischer Hetze. Diese Notwendigkeit wird immer wieder deutich durch Geschehnissen wie fundamentalistische Demos gegen Abtreibung, Köln, die Ausbeutung von Frauen* in Care-Arbeit uvm. Deshalb ist unser Feminismus antirasstisch und antikapitalistisch. Es wird lecker Essen und Mukke von DJanes geben. Die Villa Freundschaft ist ein selbstorganisierte Raum, in dem sich alle wohlfühlen sollen und deshalb jegliche gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nicht geduldet wird. Haste Macker Maschen satt, biste eingeladen. Anlässlich des 8. März, internationalen Frauen*Kampftages, tanzen wir auf dem baldigen Grab, des Patriarchats!

8. März // Villa Freundschaft // 19 Uhr
Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/210842849266908

13. März 2016 – 15Uhr – 20 Jahre Rückbenennung der Clara-Zetkin-Straße in Berlin in der Gedenkstätte, Summter Straße 4, Birkenwerder
20 Jahre Rückbenennung der Clara-Zetkin-Straße in Berlin: Kann aus einer Niederlage ein Erfolg werden?

mit Claudia von Gélieu von Frauentouren

Trotz vieler Proteste musste 1995 die Vorkämpferin der Gleichberechtigung der Kurfürstin Dorothea im neuen Regierungsviertel weichen. Erfolgreich war dagegen die Forderung nach mehr Frauenstraßennamen. Ihre Zahl hat sich verdreifacht – zumindest in Berlin. Aber auch in brandenburger Städten erinnert man sich immer mal wieder, dass Geschichte mehr ist als die männliche Sicht auf die Welt. Wer wurde wo geehrt und was bedeutet das für unsere Erinnerungskultur?
Der Förderverein der Clara-Zetkin-Gedenkstätte e.V. freut sich, dass Claudia von Gélieu von Frauentouren auch in diesem Jahr wieder den Auftakt des Veranstaltungsjahres in der Clara-Zetkin-Gedenkstätte in Birkenwerder anlässlich des Internationalen Frauentages macht. In Kooperation mit Evas Arche e.V. wird die Historikerin über die Rückbenennung der Clara-Zetkin-Straße in Berlin und über die Bedeutung von Straßennamen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen.

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Rund um den Frauen*kampftag wird es neben der Demonstration am Sonntag, den 8. März 2015, auch ein buntes feministisches Programm geben.

A_*FEM_FILMS

22. Februar ab 17 Uhr @ Friedel Pariah | 2011 | Dee Rees| USA | 68 Min. | OmU
Während ihre Eltern sich zoffen, hängt die 17-jährige Afroamerikanerin mit ihrer offen lesbischen Freundin Laura in Clubs ab, auf der Suche nach ihrer eigenen sexuellen Identität. Als sie sich schließlich verliebt und als Lesbe outet, muss sie um die Anerkennung ihrer Familie und Freunde kämpfen.
Der Film wird in der Friedel 54 (Friedelstr. 54, U Hermannplatz) gezeigt – und es gibt Getränke und veganen Kuchen/Popcorn.
Veranstalter*innen: AK Anarchafeminismus der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ) Berlin

Kundgebung gegen Anti-Feminismus und Rassismus: Die „Bibliothek des Konservatismus“ entnormalisieren!
25.2., 13 Uhr
Die „Bibliothek des Konservatismus“ ist politisch der Neuen Rechten zuzuordnen, dem (Rechts-)Konservatismus und der christlich-fundamentalistischen „Lebensschutz“-Bewegung. Mit der Bibliothek haben sich diese reaktionären Strömungen 2012 in Charlottenburg eine gemeinsame Plattform, einen „intellektuellen“ Knotenpunkt geschaffen: Hier wird eine anti-egalitäre, rassistische und sexistische Ideologie vertreten. Ziel der Bibliothek ist es, diese Ideologie zu normalisieren, sie als legitim darzustellen und sie als solche bspw. mit Veranstaltungen und Diskussionsrunden in der Gesellschaft zu verbreiten. Das entspricht einer zentralen Strategie der Neuen Rechten: Die eigene menschenverachtende und antifeministische Ideologie soll als bürgerliche „Alternative“ etabliert und salonfähig gemacht werden. Diesen „bürgerlich-seriösen“ Anstrich, den sich die Bibliothek versucht zu geben, wollen wir ihr nehmen und ihre Strategie der Normalisierung zunichte machen. Es ist längst an der Zeit, dass die Bibliothek Ziel von öffentlicher Kritik wird, denn Rassismus und Sexismus sind keine legitimen Positionen. Die erste Kundgebung beginnt um 13 Uhr an der Ecke Fasanenstraße/Hardenbergstraße (auf der Seite von der TU), ab ca. 13:45 Uhr geht es dann direkt vor der „Bibliothek des Konservatismus“ in der Fasanenstraße 4 mit einer zweiten Kundgebung weiter – jeweils mit Performance, also: Kommt zahlreich und lasst euch überraschen.
Veranstalter*innen: trouble everyday collective.

Weiberkram.
Erfolge, Widersprüche, Visionen feministischer Bewegung
Podiumsdiskussion mit Andrea Trumann, Helke Sander, Charlott Schönwetter und Sonja Eismann
Nach über hundert Jahren Frauenbewegung wird die Behauptung, Frauen* seien mittlerweile komplett gleichgestellt, immer lauter. Schließlich haben wir eine weibliche Bundeskanzlerin, es werden Quoten für Unternehmensvorstände diskutiert und Familienfreundlichkeit wird selbst im Militär zum Thema. Viele dieser Fortschritte haben wenig mit der Lebensrealität der meisten Frauen* und unserer Vorstellung einer feministischen Zukunft zu tun. Sind sie trotzdem Schritte in die richtige Richtung? Die feministische Bewegung ist durch eine große Pluralität und Widersprüchlichkeit von Ansätzen, Konzepten und Gruppen gekennzeichnet. Während Femen Weiblichkeit zur Geltung verhelfen will, versuchen Queer-Gruppen diese Weiblichkeit zu dekonstruieren. Der Pop-Feminismus mit Protagonist*innen wie Beyonce und die konfrontative Inszenierung weiblicher Sexualität von Miley Cyrus oder Charlotte Roche landen voll im gesellschaftlichen Mainstream.
In welchem dieser Ansätze steckt emanzipatorisches Potential? Welche Strategien und Visionen haben wir für eine feministische Zukunft?
Wir haben Feminist*innen eingeladen, um mit ihnen über Erfolge, Widersprüche und Visionen feminitischer Bewegung zu diskutieren
25.2.2015 | 19 Uhr| Lido Berlin | Curvystr. 7, 10997 Berlin | linksjugend [’solid] Berlin

Liebe, Autonomie und Arbeitsteilung
Zur politischen Ökonomie der Paarbeziehung                                                                               Möchte man die Stabilität der Geschlechterverhältnisse verstehen, so genügt es nicht, auf Ehegattensplitting und Gender Pay Gap zu fokussieren. Ein detaillierter Blick ins ‚Private‘ und den Alltag heterosexueller Paare offenbart, dass zentrale Gründe für die Aufrechterhaltung der Geschlechterordnung woanders liegen – in latenten Männlichkeits- und Weiblichkeitsnormen, aber auch in gegenwärtigen Idealen, etwa der Vorstellung von Geschlechteregalität selbst und in der Reproduktion von Klassenverhältnissen. Der Vortrag möchte den Zusammenhang von Ökonomie und Geschlecht, der derzeit vielerorts erneut diskutiert wird, durch eine spezifische Perspektive auf die Ökonomien und Aushandlungsprozesse des Alltags lenken und stellt die altbekannte Frage neu: Was ist aus feministischer Perspektive zu tun?
25.2.2015 | 20 Uhr Tristeza Kneipenkollektiv | Pannierstr. 5 | 12047 Berlin | Veranstalter*innen: TOP B3RLIN

Prostitution – Abschaffung oder Legalisierung?
Gerhard Schönborn, Streetworker an der Kurfürstenstr., Mitarbeiter von Neustart e.V. und Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V., wird über Prostitution informieren un d mit uns diskutieren.
Frauen von Courage e.V laden alle Interessierten ganz herzlich ein.
Wo? Im Nachbarschaftshaus Rostocker Str. 32
Wann? Am 21. Februar, um 14.30 ink. Kleine Verköstigungen, schönes Beisammensein

Feministische Schreibwerkstatt
26. Februar 2015, 18 Uhr im  Lietatur Treff Loesje, Alt Treptow, Karl Kungerstr. 55
Courage Neukölln/Treptow lädt alle Frauen, die gerne gemeinsam die Demonstration zum Internationalen Frauentag vorbereiten möchten zu einem Schreibworshop ein. Zusammen mit dem Litertaurtreff Loesje wollen wir treffende Sprüche, die Aufmerksamkeit erwecken und zum Nachdenken anregen, entwerfen und auf Pappen schreiben, so dass sie auf der Demo zu einem anregenden Blickfang werden. Ihr mit Euren Ideen und Eurer Kreativität seid herzlich willkommen! Wenn Ihr wollt könnt Ihr gerne auch eine Kleinigkeit zum Essen mitbringen, damit wir in gemütlicher Runde den Schreibworkshop noch schön ausklingen lassen können. Der Schreibworkshop ist kostenlos.

Stadtspaziergang zur Person Rosa Luxemburg
Wann: 27. Februar 2015 ab 16 Uhr
Treffpunkt: Rosa-Luxemburg-Platz
Ihre Namen kennen die meisten, aber Details aus ihrem Leben, ihrer politischen Arbeit oder ihrem Werk sind viel weniger präsent: Rosa Luxemburg (5.März 1871 – 15. Januar 1919) Journalistin, Theoretikerin, Politikerin und Revolutionärin.
Anlässlich des 8. März wollen wir uns mit dieser beeindruckenden Frau beschäftigen und in Berlin auf Spurensuche begeben. Was führte sie in die Stadt und wie sah ihr Leben hier aus? Ein besonderes Augenmerk werden wir dabei auf die revolutionären Kämpfe im historischen Zeitungsviertel legen.
Die Führung findet am 27. Februar statt. Treffpunkt ist die Treppe der Volksbühne am U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz um 16 Uhr, dauert ca. 2,5 Stunden und endet am Wittenbergplatz.
https://www.facebook.com/events/945111632167584/
Wir freuen uns auf Euch! AK-Antira der ver.di Jugend Berlin

Lesbisch-queere Geschichte. Ein Spaziergang auf dem St. Matthäus-Kirchhof.
Mit Ilona Scheidle und Claudia v. Gélieu.
Beitrag: Spende für den Erhalt des Grabes von Hilde Radusch
Sa 28.2.2015 14 Uhr
Treff: Friedhofseingang, Großgörschenstr.
Infos: Tel. 626 16 51, http://www.frauentouren.de

A_FEM*_FILMS
1. März ab 17 Uhr @ Friedel l Women without men | 2009 | Shirin Neshat | Deutschland, Österreich, Frankreich | 95 Min. | OmU Vor dem Hintergrund des von der CIA unterstützen Militärputsches 1953 treffen sich vier iranische Frauen in einem verwunschenen Garten vor den Toren Teherans. Die politisch aktive Munis, der die Zwangsheirat droht, Orsi, eine junge Prostituierte, Fakhri, die gebildete Ehefrau eines Generals, und ihre Freundin Faezeh könnten unterschiedlicher kaum sein – und sind doch in ihrer Flucht und ihren Hoffnungen vereint.
Der Film wird in der Friedel 54 (Friedelstr. 54, U Hermannplatz) gezeigt – und es gibt Getränke und veganen Kuchen/Popcorn.
Veranstalter*innen: AK Anarchafeminismus der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ) Berlin

25 Jahre Mauerfall – was hat sich für Frauen geändert?
Persönliches und Frauenbewegtes mit Beate Neubauer, Claudia v. Gélieu und Gül-Aynur Uzun. Moderation: Andrea Heubach
Mo 2.3.2015 19 Uhr
Ort: Frauentreff Schmiede, Richardplatz 28, Neukölln
Beitrag frei
Infos: Tel. 626 16 51, www.frauentouren.de

Podiumsdiskussion: Feminismus und Sprache
Mittwoch 4.3.2015 | 19.00 | Auditorium im Grimmzentrum der HU Berlin
Mit: Dr. Antje Schrupp (Bloggerin/Journalistin), Sookee (Rapperin), Marianne Ballé Moudoumbou (PAWLO-Germany), (Profx.Dr. Lann Hornscheid (HU, Gender Studies)
Bei dieser Podiumsdiskussion ist es geplant Praktiker_innen und Theoretiker_innen miteinander ins Gespräch zu bringen. Neben aktuellen Konzepten für gendergerechte Sprache und ihre Intention und tatsächliche Praktikabilität soll es auch um die Frage nach sprachlichen Barrieren gehen. Schon die feministische Wissenschaftskritik in den siebziger und achtziger Jahren bemängelte gängigen Hochschuljargon der eine der klassistischen Hürden vor dem Zugang zu Hochschulen bildet und hierarchische Strukturen markiert und festigt. Umgekehrt werden feministische Strömungen gerade in Europa sehr von Akademikerinnen dominiert, die wiederum anderen an feministischen Diskursen und Themen Interessierten das Gefühl vermitteln zu ungebildet oder sogar dumm zu sein. Welches sprachliche Niveau kann/darf in akademischen und politischen Kontexten erwartet werden? Wie sind diese Ansprüche feministischer Theorie und Praxis zu bewerten? Welche Konsequenzen ergeben sich so für Institutionen, die feministische/ gleichstellungs Kriterien mitbedenken wollen und welche Lösungsansätze wären denkbar?
Die Podiumsdiskussion ist ein Beitrag der dezentralen Frauenbeauftragten der HU.

Move baby, move!
Frauen bewegen Europa
Freitag 6. März 2015 | 16:30–19:00 Uhr |Südblock, Admiralstraße 1–2, 10999 Berlin-Kreuzberg
Europas Krise hat auch und insbesondere das Leben von Frauen in Griechenland und Spanien, in Italien und Portugal drastisch verändert. So sind es natürlich auch gerade Frauen, die in den Bewegungen dieser Länder Solidarität leben und kreative Gegenstrategien entwickeln: bei Aktionen gegen Haus- und Wohnungsenteignungen, oder bei der Selbstorganisation medizinischer Hilfe z. B. in Griechenland. Sie bringen Bewegung in den Widerstand und damit nach Europa. Griechische und spanische Frauen reden in dieser Veranstaltung über die alltäglichen Herausforderungen, die die Krise für sie bedeutet, über ihren Kampf und ihre Hoffnungen und darüber, wie wir gemeinsam Europa in Schwingung und das Establishment aus dem Takt bringen können. So let‘s move it!
http://www.rosalux.de/event/52799/move-baby-move-frauen-bewegen-europa.html

Clara Zetkin Preisverleihung
Freitag, 6. März 2015 | 19:00 Uhr |Südblock, Admiralstraße 1–2, 10999 Berlin-Kreuzberg
Zum fünften Mal  vergibt die Partei DIE LINKE in diesem Jahr einen Frauenpreis, um herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik zu würdigen. Mit dem nach der Frauenrechtlerin Clara Zetkin benannten Preis wird eine Einzelperson oder Vertreterin einer Frauenorganisation geehrt, die durch ihren persönlichen Einsatz die Lebensbedingungen von Frauen verbessert oder die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft gefördert hat. Die Bekanntgabe der diesjährigen Preisträgerinnen findet im Rahmen einer feierlichen Verleihung statt, zu der wir euch sehr herzlich einladen möchten.
Wir würden uns freuen, mit euch gemeinsam dieses besondere Ereignis feiern zu dürfen. Bitte teilt uns bis zum 2. März 2015 mit, ob ihr an der Preisverleihung teilnehmt. Für Rückfragen stehen wir euch jederzeit gerne unter frauenpreis@die-linke.de zur Verfügung.

„Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!“
Samstag, 7. März 2015 | 14 Uhr Potsdam Hbf | Demo und Protestaktion vor dem Landtagsgebäude
An alle Flüchtlingsfrauen: Lasst uns gemeinsam ein menschenwürdiges Leben für alle einfordern! An alle Frauenorganisationen, feministischen Organisationen,an alle antirassistischen und Menschenrechtsorganisationen: Unterstützt uns und unsere Forderungen! Kommt zahlreich und gemeinsam mit Asylsuchenden aus euer Nachbarschaft!
Weitere Infos und Aufruf hier

La boum c’est moi
Der 8. März steht vor der Tür und wir laden zum ultimativen Frauen*kampftags-Warm-Up. Soli-Cocktails, Punk, Hip-Hop und Trash: Grrrls just wanna have fun, denn das Party bleibt politisch!

Mit:
T_ERROR (hits hits hits)
GLITTER INFERNO (a cappella chor)
RAB/I/OSSA (hip-hop/grime)
POP-HOOLISM (kulturindustrie/misandrie)

6.3.2015 | 22 Uhr K9 | Kinzigstr. 9 | 10247 Berlin

Mein Körper – Meine Entscheidung
Bundesweites Vernetzungstreffen zur Vorbereitung der Gegenaktionen zum „Marsch für das Leben“ am 19.9.2015
7.3., 14-19 Uhr in der Vierten Welt
Einladende: Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, Frauen*kampftag AG Sexuelle Selbstbestimmung, Berlin Irish Pro Choice Solidarity, Feminismos 15M Berlin

Heraus zum Internationalen Frauen*kampftag und hinein ins Bandito Rosso!
Samstag, 07.03.2014, ab: 17:30 Uhr im Bandito Rosso (Lottumstr. 10A,10119 Berlin; U-Bhf Rosa-Luxemburg-Platz)
Gemeinsam mit ver.di Jugend und chillen, trinken, Film² gucken. Bereitet euch mit uns auf den internationalen Frauen*kampftag vor. Am Samstag, den 07.März wollen wir uns gemeinsam einen Film² angucken und mal ein Licht auf die Frage werfen, ob und warum der Kampf um gesellschaftliche Teilhabe und Gleichberechtigung gemeinsam mit betrieblichen Kämpfen zu führen ist.
Betriebliche Kämpfe und der Kampf um Emanzipation gehören zusammen! Oder doch nicht? Komm vorbei, informiere dich, schaue dir den Film an und leite mit uns gemeinsam den internationalen Frauen*kampftag ein. Wir laden euch herzlich ein, gemeinsam mit uns einen interessanten Abend zu verbringen und freuen uns auf euch 🙂
P.s.: Männer* willkommen – Mackertum unerwünscht!
²Film: „Pride“(Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Z8a2tgLgKXA)
https://www.facebook.com/events/709520712499224/

„Töchter der Hekuba“ – Frauen im Ersten Weltkrieg.
Lesung mit Claudia v. Gélieu. In Kooperation mit Evas Arche e.V.
So 15.3.2015 15 Uhr
Treff: S-Bahnhof Birkenwerder, Ausgangshalle
Beitrag: Spende
Infos: Tel. 626 16 51, http://www.frauentouren.de

Perspektive-Tresen: Frauenkampf heißt Klassenkampf?
Das Verhältnis von Kapitalismus und Patriarchat ist in der linken Bewegung umstritten. Während einige den Frauenkampf als Teil des Klassenkampfes begreifen, sehen andere das Patriarchat als eigenständiges Herrschaftsverhältnis und nicht als Nebenwiderspruch. Die Frage des Verhältnisses von Kapitalismuskritik und Geschlechterverhältnissen wurde von der Neuen Frauenbewegung aufgeworfen. Beim SDS-Kongress 1968 flogen Tomaten auf das ausschließlich männlich besetzte Podium, da es sich nicht mit der Frauenunterdrückung und Diskriminierung innerhalb des SDS auseinandersetzen wollte. Unter dem Motto »Das Private ist politisch« wurde der Kampf um Veränderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen wie der Erziehungs- und Hausarbeit geführt. Queerfeministische Ansätze haben seit den 1990er Jahren neue Erkenntnisse in feministische Debatten gebracht, indem die Kategorie Geschlecht als Konstrukt in Frage gestellt wurde. Bei der Veranstaltung wollen wir das Verhältnis von Kapitalismuskritik und Feminismus beleuchten und Schwachstellen in der traditionellen sozialistischen Frauenbewegung aufzeigen. Dazu haben wir Detlev Georgia Schulze eingeladen, politische Aktivist*in, Dissertation im Fach Gender Studies.
Dienstag | 10. März 2015 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

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2 Gedanken zu „PROGRAMM

  1. Pingback: 8. März – Vaginale – und so einiges los « Antipa

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